11.08.2018

Gartenrundgang Mitte August 2018

Es ist wieder Zeit für einen Gartenrundgang im August. Juli und August war es bei uns auch sehr trocken und heiss (und wir ein paar Tage in den Ferien, in denen die Nachbarn gewässert haben), was man den Pflanzen ansieht. Viele der auf dem Balkon ausgesäten Pflänzchen (Endivien, Radicchio, weitere Randen) haben leider nicht überlebt. Dafür hatten wir Ruhe von den Schnecken :-)

 Das Kartoffelbeet ist nur noch grün mit den Kartoffeln und Süsskartoffeln bewachsen. Ein paar der Kartoffeln, welche sich an die Oberfläche drückten, haben wir bereits geerntet.

 Erstaunlcih, unsere allerersten Auberginen (das dazwischen ist aufgestängelter Salat ;-)). Nur beim idealen Erntezeitpunkt fühle ich mich unsicher - scheinbar sei der, sobald die Aubergine auch unterhalb der grünen Kelchblätter sich verfärbt hat. Hat jemand Erfahrungen?

Die ersten Kohlrabi und Federkohlblätter wären eigentlich auch schon erntebereit. Dazwischen wächst Randen. Um die Mulchschicht sind wir sehr froh... 

Und auf der anderen Seite des Beets wachsen Federkohl, Randen und Kohlrabi. Die Stangenbohnen sind mittlerweile zu hoch für mich zum Ernten (die ersten sind bereits parat).

Und auch die Kuppel ist langsam von den Stangenbohnen bewachsen. Mit dem verblühten Mohn und Kornblumen im Vordergrund. Nicht auf dem Bild sind die neu gesetzten Randenpflänzchen, die den Platz von den Radieschen eingenommen haben.

Die Peperoni kommen erstaunlich gut (irgendwie ist im Vordergrund eine Rapspflanze wild gewachsen..).

Das grosse Beet sieht ziemlich kahl aus - mit den letzten Zwiebeln, Rüebli und blühender Spinat. Links sind die Rosenkohl- und Flowersprout Pflanzen.
Tomaten soweit das Auge reicht ;-) und in allen Farben.

Ein paar Gurken haben es geschafft - der Grossteil der Pflanzen ist aber eingegangen. Wahrscheinlich zu trocken und zu wenig nährstoffreicher Boden (wir haben nicht extra Kompost aufgetragen, und direkt an der Mauer ist die Erde wahrscheinlich nicht so ideal). Ein paar Melonenpflanzen bilden die ersten kleinen Früchte aus. Mal schauen, ob das noch wird mit der Reifung. Bei den Zucchettipflanzen sind zwei Pflanzen abgestorben (wahrscheinlich zu trocken) und die drei verbleibenden bilden nicht mehr so viele Zucchetti. Auch nicht schlimm, genug ist es noch immer für uns, den Nachbarn und zum verschenken.

Auf dem hinteren Beet haben wir Krautstiel und Schnittmangold bis zum abwinken (verdeckt die dazwischen wachsenden Randen- und Kohlrabipflänzchen fast ganz). Hat jemand ein gutes Rezept?

Und ein paar Brokkoliköpfe sind auch bereits zu sehen, im Gegensatz zum Romanesco. Vielleicht kommt der Romanesco einfach ein bisschen später?

10.08.2018

Ein Bild erzählt: Nr. 14

Aus dem Garten auf den Tisch. Dieses Foto ist nun auch schon zwei Tage alt, aber nicht weniger aktuell. Meine Tage sind damit gefüllt, Früchte und Gemüse zu verarbeiten. Gestern waren es Peperonata (aus geretteten Peperoni), heute trocknen Tomaten auf dem Dörex vor sich hin und die süss- sauren Curryzucchetti warten darauf, eingemacht zu werden. Und vorgestern waren es Holunderbeerenkonfi, der erste Versuch für Essiggurken, 4 Portionen blanchierter Krautstiel für den Tiefkühler und das normale Mittagessen (mit dem ersten Brokkoli und den ersten Kartoffeln aus dem Garten!). Wir schwelgen in der Fülle.

07.08.2018

Wieder zurück

Nun sind wir wieder zurück aus den Ferien. Einige Tage früher als gedacht, eigentlich hätten wir bis Ende Woche noch Zeit gehabt. Nicht mal ganze zwei Wochen waren wir weg, und schon packte uns das Heimweh nach Hause. Ganz erstaunlich, früher konnte ich nicht genug reisen und unterwegs sein.

Heute Nachmittag kamen wir an und als erstes machten wir natürlich einen Streifzug durch den Garten, wo die ersten Tomaten gleich im Mund landeten. Zusammen mit den allerersten süssen Trauben (erst letztes Jahr gesetzt, und bereits in diesem Jahr wurden Früchte ausgebildet!). Aber auch sonst ist die Ernte reichlich (die Hausnachbarn, welche das Giessen übernommen haben während unserer Abwesenheit, kamen kaum nach mit Ernten). So habe ich, gleich nach dem ersten Wäsche waschen und auspacken, eine Ladung Zucchetti für süss- saure Curryzucchetti vorbereitet. Plus Gurken für den ersten Versuch mit Essiggurken (ob es auch mit grösseren Salatgurken, natürlich kleingeschnitten, klappen wird?). Und jetzt kam ich auch gleich zurück mit ein paar gesammelten Holunderbeeren (für Konftüre, morgen), wofür ich mich extra noch auf's Fahrrad geschwungen habe.Gartenfreude, das haben wir in den Ferien sehr vermisst. Das Gemüse und die Früchte aus dem Supermarkt waren einfach nichts im Vergleich (und direkt beim Bauern zu kaufen, da haben wir leider keinen Bauernhof mit Direktverkauf gefunden).

Eigentlich wollte ich auch langsam aufhören mit Bloggen. Bislang habe ich mich um die neue Datenschutzverordnung gedrückt, auch wenn wir hier in der Schweiz davon ziemlich verschont bleiben. Mal schauen, wie lange ich noch mit dem Bloggen weitermachen werde, und ob es auch weiterhin rechtlich legal ist, anonym zu bloggen. Meine Anonymität möchte ich weiterhin nicht aufgeben...

Dann habe ich soeben entdeckt, dass Gesa wieder begonnen hat, was mich sehr gefreut und motiviert hat. Ich bin also auch wieder dabei.

In den Ferien waren wir in Kopenhagen, bei meinem Bruder, der mit seiner Freundin Anfang Jahr dorthin ausgewandert ist. Das war wunderbar, aber die Anreise mit dem Büssli doch ziemlich strapaziös. Und hirnrissig, gerade in Anbetracht des Hitzesommers und dem direkten Zeichen der Klimaerwärmung. Auch wenn wir nicht geflogen sind (immerhin!), gut für das Klima war die weite Autofahrt sicher nicht... Nächstes Jahr wollen wir (aus verschiedenen Gründen) nicht mehr so weit verreisen.

In den Ferien haben wir sehr viel gelesen, soweit dies mit zwei Kinder überhaupt möglich war. Das könnte fast als Monatsmotto durchgehen (das Monatsmotto habe ich für August ja verpasst...). Drei Bücher haben viel ins Rollen gebracht. Zum einen das Buch "The Narcissistic Familiy" (Stephanie Donaldson- Pressman, Robert M. Pressman), welches eigentlich für Psychotherapeuten geschrieben ist. Ich verstehe nun einiges besser (betrifft nicht meine Herkunftsfamilie, um Missverständnisse auszuschliessen ;-)). Das andere Buch ist die Autobiographie von Elisabeth Kübler- Ross, der Sterbeforscherin. Ich habe grosse Achtung vor ihrer Arbeit (die ich ansatzweise kenne) und ihrem mutigen Lebensweg. Besonders berührt hat mich, dass sie das Pflegeheim, woraus das kleine Spital entstanden ist in dem ich aktuell arbeite, im Buch erwähnt hat (positiv). Ihre eigene Mutter ist dort gestorben... Das ist immer besonders, wenn der eigene Lebensweg Schnittpunkte mit einem Buch aufweist, nicht? Immer wieder akutell (mit weiterhin viel Lernstoff) ist das Buch "Gewaltfreie Kommunikation" von Rosenberg.

Nun kümmere ich mich weiter um die Wäscheberge. Vielleicht folgen in ein paar Tagen noch ein paar Fotos...