31.12.2018

Alles Gute für das neue Jahr 2019!

Lange habe ich nichts mehr von mir hören gelassen, es ist ruhig geworden hier auf dem Blog. Zum einen ist das neue Datenschutzgesetz (wenn auch nur in Deutschland in Kraft) etwas, das mich ein bisschen zurückhalten lässt. Zum anderen weiss ich nicht, wieviel Privates ich hier überhaupt preisgeben möchte. Es sind auch viele Blogs verschwunden, leider. Ich selber bin auch unentschlossen, ob ich im neuen Jahr überhaupt weiterbloggen möchte. Wir werden sehen.

Das Jahr 2018 war für uns erstmals ein eher ruhiges Jahr, eine Art Ankommen. Die Jahre zuvor hatten grosse Änderungen im Jahrestakt für uns bereit - Studiumabschluss, erster Job, neuer Job, Umzug, zweites Kind, Doktortitel, Mieterwechsel... Dieses Jahr war diesbezüglich herrlich unaufgeregt. Gleicher Job, gleicher Wohnort, gleiche Anzahl Kinder. Richtig wohltuend. Es kamen neue Dinge hinzu, aber eher am Rand. Unser Engagement bei Foodsharing beispielsweise (mit vielen neuen, inspirierenden Bekanntschaften). Chefwechsel bei meinem Mann (mit erneuten Unsicherheiten).

2019 wird bereits durch meinen geplanten Stellenwechsel wieder aufregender. Je nachdem wird dies auch bei meinem Mann ein Thema werden. Wir werden sehen.

Euch allen wünsche ich nun alles Gute für das neue Jahr!

23.11.2018

Gartenrundgang Mitte November

Momentan ist es so richtig ruhig im Garten und ich geniesse es sehr, diese Ruhe mit Stricken zu verbringen. Fast habe ich es vergessen, die Fotos vom Garten zu knipsen. Es ist selbst für mich sehr schön zurückzublicken und zu sehen, wie sich der Garten im Laufe des Jahres verändert. Schon nur der Vergleich mit letztem Jahr (unserem ersten Gartenjahr) ist sehr spannend.

Wir sind weiterhin am ernten. Im Keller hat's noch viele Tomaten die langsam nachreifen. Die letzten eingelagerten Kartoffeln und Süsskartoffeln haben wir in der ersten Monatshälfte bereits gegessen. Die letzten Peperoni (ein ganzes Löcherbecken voll!) sind kleingeschnitten im Tiefkühler. Sogar Brokkoli und Kohlrabi gabs noch zu ernten in der ersten Monatshälfte.

Im Garten selbst hat es noch etwas Lauch, Endivien, Nüssler, Flower Sprouts (wo wir wie letztes Jahr auch die dicken Blätter verarbeiten), Rosenkohl und Grünkohl zum ernten. Nicht zu vergessen Krautstiel in Mengen (der uns auch als Spinatersatz dient; dieser ist überhaupt nicht gewachsen dieses Jahr...). die Randen bleiben auch noch in der Erde bis wir uns an die Ernte wagen (sie sehen noch ziemlich klein aus...).

Ansonsten versinkt der Garten im Laub. Wir übernehmen ja den ganzen Grünabfall von unserer Nachbarin. Und so kommt es zur leicht absurden Situation, dass sie mühsam all die Blätter zusammen recht und wir diese dann bei uns auf den Beeten verteilen. Blätter rechen ist eine Aktivität, die ich nicht ganz verstehe. Blätter sind doch ideales Mulchmaterial für den Boden und könnten einfach liegen gelassen werden... Aber was solls, wir sind sehr dankbar darum und so müssen wir nicht mehr mühsam Laub im Wald holen wie letztes Jahr :-)

Grünkohl, Kohlrabi und Randen

 Krautstiel und Schnittmangold, plus wenige Randen

 Brokkoli

 Tipis mit darunter versteckten Knoblauchzehen (der Laubhaufen ist tatsächlich sehr hoch, das ist keine Täuschung)

Phacelia und bereits gesteckte Zwiebeln

 Sehr wenig Nüssler und Radicchio

Endivien mit einem letzten Kohlrabi

22.11.2018

Ein Bild erzählt: Nr. 16


Ich bin wieder am Stricken. Und es tut einfach so gut. In meinem Freundes- und Verwandtenkreis kommen im Winter und Frühling grad ganz viele Babies zur Welt. Ein guter Anlass für kleine Babysachen, die auch recht schnell von der Nadel hüpfen. Jetzt gerade bin ich an einer Neugeborenen- Zwergenmütze. Die Wolle reicht nicht ganz aus, so dass ich meine eigene Mütze (vor ein paar Jahren gestrickt) wieder auftrenne für das Garn. Das kommt mir grad recht, die Mütze war ein bisschen unförmig, passte nicht ganz über die Ohren und der Wind blies auch durch das eher lockere Maschenwerk hindurch. Nun habe ich sogar ein paar Löcher entdeckt (Motten? Oder eine Schere in Kinderhand?), so dass der Fall klar war. Gestrickt wird heute sogar auf Wunsch des grossen Sohnes direkt neben ihm im Bett. Wir haben hier ein Windpocken- Krankenlager. Kaum war der kleine Bub ziemlich gesund, fing es beim grossen Bub an.
Ich merke auch gerade, dass ich den Winter gern bekomme. Es ist sehr heimelig drin, und es ist sehr schön, eine warme Wohnung zu haben. Mit ein bisschen Schaudern denke ich an die vergangene Zeit zurück in der ehemaligen Wohnung (gar nicht so lange her - vorletzter Winter haben wir noch dort verbracht) - wo wir in Skijacken in der Küche kochten (Küche ohne Heizung... teilweise so kalt wie ein Kühlschrank). Jetzt haben wir es aber warm und mit nicht klammen Finger strickt es sich gut.
(Die Anleitung für die Zwergenmütze habe ich via Raverly hier gefunden, natürlich unbezahlte und unbeauftragte Werbung).