28.04.2019

... neue Wege

Es ist still geworden hier auf dem Blog, aber auch generell in der Bloggerlandschaft. Viele meiner Lieblingsblogger sind auf Instagram gewechselt, ihre Blogs sind ziemlich verstummt. Wahrscheinlich hat auch die neue Datenschutzverordnung in Deutschland einen grossen Teil dazu beigetragen. Da ich meine Lieblingsblogger vermisste, bin ich ihnen auf Instagram gefolgt (auch wenn ich gegenüber Instagram grosse Vorbehalte hatte und auch noch habe). Die niederschwelligen Interaktionen sind jedoch sehr bereichernd und toll.
Deshalb habe ich nun auch einen Instagram- Account, ihr findet mich unter vielseitige_
Ich würde mich freuen, die/ der eine oder andere dort anzutreffen!

31.03.2019

Lieblingsrezepte März

 Die Vorräte werden langsam leer, die Anzuchtsbank im Keller immer voller. Auch die Fensterbank und der Wohnzimmertisch sind mit Setzlingen belagert. Draussen im Garten ernten wir Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Flower Sprouts und neu gewachsener Lauch und die über Winter stehen gelassenen Randen. Im Garten und im Wald Wildkräuter wie Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn, wenig Nüssler, Gundelrebe und Pimpernelle. Ergibt zusammen einen feinen Salat.

 
Eine Mahlzeit :-) Es gab: Pastinaken- Kartoffel- Suppe (mit Schnittlauch/ Koriander- Topping), Spinat-Knoblauch- Gemüse, Petersilienwurzel- Rüebli- Randen- Fenchel- Gemüse mit  Balsamico, Pilz-Kürbis- Topinambur- Zwiebel- Panzanella und viiiel Salat

Bärlauchsalz in der Entstehung

Viel Salat

Und  hier kommen die Links zu den Rezepten:


Bärlauch

- Vegane Dumplings mit Erdnusssauce (Rezept von healthylena)
Als Füllung haben wir Lauch, Bärlauch, Rüebli und geräucherter Tofu genommen
- Bärlauchsalz (Rezept von Wilde Möhre)


Wurzelgemüse

- Herbstpanzanella (Rezept von eat this)
Gutes Gemüse- Verwertungsrezept. Es war auch ohne Aprikosen sehr fein.
- Cremige Pastinakensuppe (Rezept von eat this)


Kohlsorten

-Federkohlsuppe mit Safran (Rezept von Migusto)


Kürbis

- Japanischer Kürbiscurry (Rezept von eat this)


Und einen neu entdeckten Klassiker mit Kartoffeln:

- Maluns mit eingemachten Früchten (Rezept von Migusto)



05.03.2019

Ein Bild erzählt: Nr. 20



Die letzten Tage forderte der grosse Bub mich mehrmals auf: "Komm in den Garten an den Blüten schnuppern!". Noch so gerne. Der duftende Winter- Schneeball (ich glaube, das ist der korrekte Name) blüht - und duftet. Mehrmals täglich stecken wir so unsere Nasen in die Blüten. Meist verbunden mit einem kleinen Spaziergang durch den Garten mit dem kleinen Bub, der auf jede neu erblühte Blume zeigt "Do!". Heute - nach dem stürmischen Wetter gestern - möchten wir in den Wald, Bärlauch sammeln. Am Sonntag haben wir eine Stelle mit bereits hoch stehendem Bärlauch entdeckt, es ist also an der Zeit. Neben der Safran- Bärlauchsuppe und dem Bärlauch- Quark- Dip werden wir die Blätter in Olivenöl konservieren im Tiefkühler (in die kleinen Gläser abgefüllt). Der Plan ist, sie so jederzeit bereit zu haben, um zu Pesto, Belag auf Pizza etc weiterzuverarbeiten.


Eine sehr überraschende Entdeckung haben wir bei unserem Blumen- Gartenrundgang gemacht: eine (aus Versehen) stehen gelassene Romanesco- Pflanze hat einen Romanesco- Kopf ausgebildet. Und wir haben alle Pflanzen im Herbst ausgerissen. Falsch gedacht, dass sie keinen Romanesco mehr ausbilden würde!

23.02.2019

Rezeptideen Februar

Im Februar haben wir einige neue Rezepte ausprobiert. Hier sind unsere Lieblingsrezepte vom Februar.

 Italienische Farro mit Grünkohl

 Unser erster und einziger Radicchio aus dem Garten

 Grünkern- Salat mit Rosenkohl, Flower Sprouts, Brokkoli und dem Radicchio als Topping

Immer wieder schön: Flower Sprouts, Brokkoli und Rosenkohl noch ungekocht

Randen

- Randensuppe mit Linsen, Reis und Meerettich (Rezept von Fooby)

Grünkohl/ Flower Sprouts/ Brokkoli/ Rosenkohl

- Italienischer Farro mit Kichererbsen, braunen Bohnen und Grünkohl (Rezept von eat this)

- Aloo Gobi - Curry mit Kichererbsen und Kartoffeln (Rezept von eat this)
Statt Blumenkohl haben wir Flower Sprouts verwendet.

- Grünkernsalat mit Flower Sprouts und Rosenkohl (Rezept von Krautkopf)
Die Kapern machen den besonderen Kick aus! 

- Gerösteter Rosenkohl mit Zitrone und Knoblauch (Rezept von eat this, ich verwendete Flower Sprouts, Rosenkohl und Brokkoli) mit Bramata- Mais (aromatisch gemacht mit getrockneten Tomaten, Tomatenpüree und Basilikum in Olivenöl)

Krautstiel

- Kartoffel- Thon- Krautstiel- Küchlein (Rezept von Migusto)
Statt Spinat habe ich einfach Krautstiel verwendet. 

Peperoni

- Teigwaren mit Peperonisauce (Rezept von eat this)

18.02.2019

Erste Aussaaten - das Gartenjahr 2019 hat begonnen

Gestern waren wir auf unserem ersten Samentausch- Anlass in Basel (Samensonntag) und waren sehr beeindruckt. Das Ganze wurde von Pro Spezia Rara organisiert und es waren Leute da aus der ganzen Schweiz und südlichem Deutschland. Der grosse Bub war am Tisch für Papiertütenfalten längste Zeit beschäftigt und hat ein paar schön verzierte Samentütchen gebastelt. Die natürlich auch in Einsatz kamen! Wir brachten einiges an selbst gewonnenem Saatgut mit, für Blumen, Kräuter und Gemüse. Im Nachhinein hätte ich auch noch die überzähligen Tomatensamen von letztem Jahr mitbringen können. Wider Erwarten waren die Tomatensamen sehr rar.
 
Samen von der Samentauschbörse

Die Atmosphäre war sehr friedlich und gemeinschaftlich. Die Basis für ein solcher Anlass - jeder konnte sich frei bedienen am Saatgut der anderen. Wir haben einiges an Blumen- und Gemüsesamen mitgenommen. Unser Gartenplan wird also ein wenig über den Haufen geworfen um Platz zu finden für die neuen Sorten, die wir ausprobieren möchten. Mit dabei sind so exotische Pflanzen wie Baumspinat, süsse Hirse (Sorghum), Gartenmelde, Sommerhafer, Polentamais, Buschbohne Ideal Empro (wo nur die inneren Bohnen essbar sind), russische Gurke - und noch vieles mehr. Die Blumen noch nicht mal erwähnt. Und das Gartenwissen der Teilnehmer war oft bewundernswert. Richtige Garten- Cracks - da können wir noch viel lernen. Sehr viel!

Heute ging es nun an's Aussäen, nachdem ich meinen letzten Nachtdienst hinter mich gebracht habe (mit 1.5h Velofahrt - wer aus Versehen den Badge vom Arbeitskollegen eingepackt hat, hat entsprechend Beine...).

Die Blumensamen haben wir bereits gestern ausgesät, in keimfrei gemachter Erde (ein paar Minuten in der Mikrowelle..). Die Samen werden nun stratifiziert - dh sind in der Kälte im Gartenschopf.

  
Bereits auf der Fensterbank (mit künstlichem Licht nachts) stehen die Keimlinge von Granatapfel, Pimientos, Habanero- Chilis und Papaya. Ausgesät vor ungefähr 3 Wochen und alles ein Experiment! 

Ausgesät habe ich heute das Blattgemüse. Spinat, verschiedene Kohlrabi und Salate. In den nächsten Tagen werden noch Physalis, Auberginen und - eine Errungenschaft vom Samentausch - dicke Bohnen. Und später werden noch im Februar die Frühlingszwiebeln folgen. Es geht los mit dem Gartenjahr!


Die Süsskartoffeln haben gut ausgetrieben. Die Triebe habe ich gekürzt auf ca. 3 Blätter (so kamen pro Trieb einige Stecklinge zusammen) und in's Wasser gestellt, damit sie Wurzeln bilden. Das mit den gekürzten Trieben ist ein Versuch, sie besser bis Mitte Mai durchzupäppeln. Letztes Jahr haben sie ziemlich geschwächelt und ich musste sie 2x mit Bio- Dünger versorgen. Vielleicht, weil sie zu wenig Nährstoffe hatten für ihre Grösse?  Deshalb dieses Jahr den Versuch mit den gestutzten Stecklingen. Dieses Jahr werden wir auch nicht mehr die ganzen Süsskartoffelnhälften in's Freiland setzen, sondern nur die gezogenenen Stecklingen. Letztes Jahr ergaben die Pflanzen aus den Stecklingen mehr Ertrag als aus den gesetzten Süsskartoffelnhälften.

Was habt ihr für Gartentipps für den Februar? 

15.02.2019

Frühlingshafter Pulli

Draussen scheint die Sonne, die Vögel zwitschern und es fühlt sich alles schon sehr frühlingshaft an. Am Morgen ist es trotzdem noch bissig kalt auf dem Velo zurück aus meiner Nachtdienstwoche. Der grosse Bub hat sich einen Pulli von mir gewünscht. Nichts lieber als das! Vor ein paar Tagen ist er fertig geworden. Als Grundmuster habe ich wieder Flax light genommen (von meiner Lieblings- Strickdesignerin, durch sie habe ich gelernt, Socken, Pullover und Handschuhe zu stricken). Das Muster habe ich von den Kanteletar- Socken verwendet. Da es mit recycletem Baumwollgarn gestrickt wurde, ist es nicht ganz so warm. Also ideal für schon langsam wärmere Tage.
Natürlich kann ich nicht lange ohne Strickprojekt sein (zumindest, bis der Garten ruft) und so habe ich einen Schal für mein Gottemeitli angeschlagen. Zusätzlich geistert mir bereits ein neues Strickprojekt im Kopf herum: ich liebäugle mit einem Strickkleid für mich, zum Beispiel dieses hier von DROPS Design?

14.02.2019

Ein Bild erzählt: Nr. 19


Der grosse Bub war das ganze Wochenende mit Eifer dabei, für alle Kindergartenspänli kleine Papierschiffe zu falten und anzumalen. Am Montag war es dann soweit und er hat sie im Kindergarten verteilt.

09.02.2019

Im Garten im Februar

Langsam juckt es unter den Fingernägel und wir freuen uns schon auf das erste Aussäen. Bislang wachsen erst die Süsskartoffeltriebe auf dem Fensterbank. Bald werden wir Auberginen, Physalis und Frühlingszwiebeln drinnen vorziehen. Neu werden wir den Mondkalender beachten und nach dem Keimen die Pflänzchen unter Pflanzlampen im Keller weiter wachsen lassen. Mal schauen, ob sie weniger vergeilen wie letztes Jahr. Noch gespannter bin ich, ob sie später von den Schnecken etwas mehr in Ruhe gelassen werden ;-)

Nun im Februar ist es noch sehr ruhig im Garten. Wir gehen fast nur raus, um etwas zu ernten. Ein paar erste Knoblauchspitzen sind zu sehen vom Knoblauch, den wir im Herbst gesteckt haben.

Die Arbeit geht uns daneben natürlich nicht aus. Der Wasserschaden war grösser als gedacht und wir werden dieses Jahr alle Wasserleitungen ersetzen müssen (das wäre sowieso mal angestanden, das Haus ist von 1932). Es gibt also einiges zu planen und zu koordinieren mit den zwei anderen Familien, die im Haus wohnen.

Aber auch handwerklich wird's nicht langweilig. Mein Mann hat eine Rutschbahn aus einer Abfallmulde retten können, und nun ist der Abenteuerspielplatz für die Kinder noch ein bisschen gewachsen.

 Neuer Abenteuerspielplatz mit Rutsche

 Zum Glück haben wir die überzähligen Pflastersteine nicht entsorgt. Sie gehören zum Lieblings- Gartenspielzeug. Hier grad in Gebrauch für einen Parcour. Das helle Grün im Hintergrund ist wild versamter Rucola. Den ernten wir regelmässig. Er ist ganz zart und mild. 

 Und die neu befestigte Rutsche von vorne

 Im Garten wächst der Grünkohl gut. Ein paar der Jungpflanzen haben wir zwischen die Stangenbohnenreihen gesetzt. Das war keine so schlaue Idee: durch das wenige Sonnenlicht sind diese Pflanzen (im Hintergrund im Foto) sehr kümmerlich geblieben. 

Vorne Flower Sprouts, hinten Rosenkohl. Die Rosenkohlpflanzen sind bei uns meist nur halb so hoch gewachsen wie die Flower Sprouts und auch einiges ertragsärmer. 

 Mangold und Schnittmangold sind sehr robust und wachsen bei uns auch im Februar weiter. Wir ernten regelmässig. Auch die Randen haben wir dieses Jahr versuchsweise in der Erde gelassen, da sie im November noch sehr klein waren (wahrscheinlich wegen dem trockenen Spätsommer?). Mittlerweile sind sie einiges gewachsen. Mal schauen, wie sie schmecken werden! Ganz hinten im Bild hat's ein paar Brokkolipflanzen, wovon wir weiterhin einiges von den Seiten- Rösschen ernten können. 

Der einzige Radicchio, der als Setzling der heisse Sommer überlebt hat. Im März wird er erntebereit sein. Wir sind gespannt!

05.02.2019

Was machst du den ganzen Tag? - Dienstag, 5. Februar 2019

Frau Brüllen fragt jeweils am 5. des Monats, was man den ganzen Tag macht. Und weil sich mein Alltag mit kleinen Kinder so schnell verändert, ist es auch für mich sehr interessant, zurückzublicken.

 Zutaten für das Mittagessen

Um 4 Uhr wache ich auf - mein Mann und ich schlafen auf dem Sofa, die beiden Buben im Elternschlafzimmer (sie schlafen sogar durch, diese Nacht!). Ich messe als erstes meine Temperatur (neue Verhütungsmethode - die Pille mag ich nicht mehr nehmen) und stehe dann um 4:30 Uhr auf.

Nach dem Duschen gibt's Grüntee, selbst gebackenes Roggen-Dinkelbrot mit Erdnussbutter und geräucherter Forelle. Tag 2 von einem Experiment (zuckerfrei, weizenmehlfrei, milchproduktefrei). Ich liebe solche Challenges :-) Und vielleicht hat's auch einen Einfluss auf ein (kleineres) gesundheitliches Problem beim Mann (die Kinder sind natürlich ausgenommen von unserem Experiment und essen normal). Zum Frühstück lese ich Blogs, bei Frau Ding Dong stosse ich immer wieder auf interessante Sachen.

Es war gut, so früh aufzustehen, weil kurz nach 5 Uhr kommt schon der grosse Bub in die Küche und ich muss mein Brötchen teilen. Also bin ich grad mit Kind- Versorgung beschäftigt, dann kann ich auch gleich zur Hausarbeit übergehen und mache die Küche, Abwaschmaschine, koche Bohnen vor, mache eine Wäsche etc.

Der kleine Bub und der Mann stehen dann um 6 Uhr auf. Parallel zur Kinderbetreuung schaffe ich am Haushalt. 

Der grosse Bub möchte wieder beim Stricken zuschauen und dazu Hörspiel hören, aber da auch der kleine Bub im Bett herumturnt, belassen wir es nur beim Hörspiel hören.

Um 7:30 Uhr gehen wir zusammen aus dem Haus. Der kleine Bub hat jeweils dienstagvormittags seinen fixen Kita- Vormittag (auch in meinen freien Wochen). Der grosse Bub begleitet uns mit zur Kita und zusammen laufen wir zu zweit zum Kindergarten und spielen "ich sehe etwas, das du nicht siehst". Sonst läuft er immer alleine in den Kindergarten, was praktisch ist. Ich hänge noch eine kleine Runde im Wald dran.

Zurück zu Hause stricke ich eine halbe Stunde und höre Podcast (sehr interessant: über ganzheitliche Zahnmedizin von Dr. Janna Scharfenberg). Toll, so Zeit für mich! Dienstagvormittag tut soo gut!

Fertig höre ich das Interview dann beim Kochen: Humus und indische Linsensuppe (mit den zarten Schnittmangold- Blättchen aus dem Garten statt Spinat).

Um 11:30 Uhr hole ich den kleinen Bub in der Kita ab, und dann kommt schon der grosse Bub nach Hause. Ich wärme die Suppe auf, dazwischen möchte der kleine Bub stillen. Er ist quängelig und es dauert länger als sonst, so dass die Suppe in der Zwischenzeit anbrennt. Schade, einen Viertel muss ich wegwerfen. Dann lege ich den kleinen Bub für den Mittagsschlaf hin, das war nämlich der Grund für sein Quängeln. Auch der Mann schaut schnell für das Mittagessen vorbei, da wir zwischen seinen zwei Arbeitsstellen wohnen. Aus dem "nur kurz für's Mittagessen" wird leider der ganze Nachmittag, weil er leider keine Patienten hat bei der anderen Stelle. Ich bin genervt, dass er schon wieder keine Patienten hat. Bei dieser Arbeitsstelle bedeutet keine Patienten = kein Lohn.

Naja. Dafür begutachtet er den Wasserschaden bei den Nachbarn. Sieht aus, dass die Röhren dafür verantwortlich sind, und nicht, wie ursprünglich gehofft, der Boiler. Am Donnerstag kommt der Sanitär, dann wissen wir mehr. Wahrscheinlich werden wir dann auch gleich alle Wasserleitungen ersetzen dieses Jahr (die Wasserleitungen wären sowieso in den nächsten Jahren dran). 

Ich mahle altes Brot zu Paniermehl, schneide ein paar Peperoni vom Fairteiler für den Tiefkühler und schaue für den grossen Bub.

Kurz gehen wir noch raus den Kopf durchlüften. Die Sonne scheint wunderschön, und es tut gut gegen die Bad news vom heutigen Tag.

Später am Nachmittag hüte ich das Nachbarsmädchen. Der grosse Bub und sie spielen so vertieft, dass ich fast in Ruhe kochen kann. Es gibt Bramata- Mais, Koteletts und Bohnen. Später machen wir noch Kinder- Yoga, das Nachbarmädchen macht auch mit.

Momentan machen wir grad dieses Yoga- Programm von Kinder- Yoga. Mit knapp 10min ist es gut machbar, und es turnt sogar die ganze Familie mit. Danach wird das Nachbarsmädchen abgeholt.Wir starten das Abendprogramm mit Zähneputzen und Vorlesen. Der grosse Bub schläft (wie fast immer) in wenigen Minuten ein, der kleine Bub braucht gut eine halbe Stunde. Danach kann ich mich gegen 20 Uhr aus dem Zimmer schleichen. Heute brauchts ein Verwöhnprogramm: Popcorn mit The Crazy Ex- Girlfriend zusammen mit dem Mann. Herrlich!

(alle Produkte- Nennungen sind natürlich unbezahlte und unbeauftragte Werbung)

27.01.2019

Ein Bild erzählt: Nr. 18


Was macht man mit 5lt Milch, die man geschenkt erhalten hat? Klar, einen Versuch in der Käseherstellung! Ende Dezember probierten wir dies das erste Mal aus und es klappte. Heute haben wir den Käse angeschnitten und mit frisch gebackenem Brot probiert. Er ist ziemlich salzig, mild im Geschmack und zart- schmelzend in der Konsistenz. Eine Sonntagsfreude!

25.01.2019

Rezeptideen Winter

Jetzt im Winter zehren wir von unseren Vorräten, etwas Gartengemüse und etwas Gemüse von Foodsharing (Peperoni hat's immer, welche beim Importeur aussortiert werden). 

Bis im November zehrten wir noch von unseren Kartoffeln- und Süsskartoffelnvorräte. Im Garten ernteten wir im November die letzten Peperoni, Brokkoli und Lauch. Die Tomaten im Keller reichten bis zum Samichlaustag im Dezember, Krautstiel können wir auch noch jetzt im Januar im Garten ernten. Es ist ruhig geworden im Garten und in der Küche.

Hier unsere Rezepte, die wir für gut befunden haben. 

Süsskartoffeln

- Süsskartoffel- Toast mit Muhammara (Rezept von fooby)
Statt Toastbrot habe ich Paniermehl genommen (dafür nur 30g statt 50g). Trockenes Brot verarbeiten wir jeweils zu Paniermehl, so dass wir davon immer genügend haben...

Krautstiel

- Krautstiel- Bulgur- Tomaten- Auflauf
Ein eigenes Rezept um die vielen Tomaten und Krautstiele zu verarbeiten.
* Bulgur in Sugo: ca. 1kg Tomaten, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen: klein schneiden, in Öl anbraten und mit Majoran, Salz und Pfeffer einkochen lassen. Sobald genügend Wasser gezogen: 1 Tasse grober Bulgur darunterrühren, auf kleinster Stufe ca. 10-20min quellen lassen. Falls zu wenig Flüssigkeit, kann noch Wasser dazugegeben werden. In eine ausgeölte Gratinform geben.
* Krautstiel: 1 Löcherbecken voll (bereits klein geschnitten) in etwas Öl anbraten und zusammenfallen lassen. Würzen und über den Bulgur in der Gratinform geben.
* Bechamelsauce (nach Tiptopf): 2 EL Butter schmelzen, 2 EL Mehl dazugeben und hellbraun werden lassen. Mit 4dl Milch langsam ablöschen und mit Schwingbesen klümpchenfrei rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, ca. 10min auf kleinster Stufe eindicken lassen. Über das Gratin geben.
* mit Reibkäse bestreuen.
* bei ca. 200° ca. 20min gratinieren.

Peperoni

 - Süss- scharfe Peperonata nach Pia
* 800g Peperoni (in 2cm grossen Stücken), 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel (beides klein gewürfelt)
Gemüse in 2 EL Olivenöl anbraten, bis Peperoni nicht mehr roh sind. Mit 0.5dl Rotweinessig und 1.5dl Wasser ablöschen, 1 EL Tomatenpüree dazufügen, etwas Samal Oelek (oder ähnliches) und zugedeckt ca. 15min köcheln lassen.
1 TL Maizena, 0.5dl Rotweinessig gut mischen, zu den Peperoni giessen 1 EL Vollrohrzucker dazu und unter Rühren kochen, bis Flüssigkeit gebunden ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

 Flower Sprouts, Rosenkohl und Grünkohl

- Kurkuma- Reis mit Flower Sprouts (Rezept habe ich bereits hier gepostet)
- Flower Sprouts, Rosenkohl und weitere Wurzelgemüse mit gerösteten Kichererbsen aus dem Backofen, mit Joghurt- Dip
Gemüse mit Olivenöl beträufeln, bereits gekochte Kichererbsen in Gewürz- Olivenöl- Mischung (ich nehme Paprika, Kreuzkümmel, Curry) wenden. Salzen.
Im Backofen bei ca. 200°C ca. 20min backen.
Mit Joghurt- Dip servieren (ich nehme die Caramba- Gewürzmischung, wovon ich immer etwas auf Vorrat herstelle)
- Federkohlsuppe mit Pilzen (Rezept von Fooby)

Randen

- Randencurry mit Reis nach Ruth
* ca. 500g Randen (in kleinen Würfel) mit 1 Zwiebeln (in kleinen Würfel) in Öl anbraten, mit 2dl Kokosmilch (oder Rahm) ablöschen, mit Curry würzen und einköcheln lassen.
Dazu Basmatireis servieren.

Vorräte

- Empanadas mit Schabziger, süss-saure Curryzucchetti und süss-scharfe Peperonata
(Rezept für Empanadas bei Geska, Curry- Zucchetti bei waskochen, Peperonata weiter oben bei Peperoni)
Die Empanadas sind bestimmt auch sehr gut mit Pilzen oder ähnlichem gefüllt.
- Käseschnitten mit süss- sauren Curryzucchetti
Brot toasten, Curry- Zucchetti darauf verteilen, mit Käsescheiben bedecken. Im Backofen überbacken.
- Türkische Linsensuppe (ähnliches Rezept wie dieses hier von Chefkoch)
- Grüne Bohnen mit getrockneten Tomaten
Dazu 1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch klein schneiden, ein paar getrockente Tomaten klein schneiden und zusammen mit ca. 500g grünen Bohnen in Olivenöl anbraten.
Z.B. zu Polenta servieren.

Mit was esst ihr am liebsten eingemachtes Gemüse, wie Curry- Zucchetti?

24.01.2019

Im Garten im Januar

Im Januar auf dem Teller (neben Brokkoli und Rucola): Flower Sprouts (inkl. der grossen, fleischigen Blätter), Rosenkohl, Grünkohl, zwei Sorten Nüssler sowie Radicchio (und Vogelmiere, wild wachsend). 

Auch im Januar gibt es einiges zu ernten. An einem Tag kamen einige der verschiedenen Gemüse auf den Tisch, so dass ich fast alle auf einem Foto festhalten konnte.
Erstaunlicherweise gibt es weiterhin Brokkoli. Der Winter war bislang noch nicht so streng. Die Brokkolipflanzen werden wir stehen lassen und hoffentlich das ganze Jahr über weiterhin Röschen davon ernten können. Nachdem der grosse Brokkolikopf am Hauptstrunk abgeschnitten wurde, bildet die Pflanze seitliche Brokkolitriebe aus, die auch ziemlich gross werden und das Löcherbecken locker füllen. Das Gleiche werden wir mit ein paar Mangoldpflanzen versuchen. Mangold ist zweijährig, und wir werden schauen wie grosse Blätter sie ausbilden wird und die Blütenstängel stehen lassen für die Samengewinnung.
Schon die eine Flower Sprout Pflanze haben wir aus Versehen im Beet gelassen, und auch diese bildet nun im zweiten Jahr viele neue Flower Sprouts aus. Die darf weiterhin im Beet stehen bleiben und wir werden beobachten, was sie im dritten Jahr macht. 
Lazy Gardening, davon sind wir grosse Fans. Und auch mit Lazy Gardening gibt's genug Arbeit im Garten. Deshalb sind wir dankbar für alles, was wächst ohne gross Mühe zu verursachen. Wie auch das Beet mit dem wild versamten Rucola. Auch hier ernten wir selbst jetzt im Januar regelmässig frisches Grün.
Auch in unserem zweiten Gärtnerjahr lernen wir nicht aus. Rosenkohl zum Beispiel wird nächstes Jahr nicht mehr auf dem Plan stehen. Zu klein die Pflanzen und Rosenkohlknospen (die irgendwie magischerweise die Schnecken anziehen..).
Auch bei den Süsskartoffeln werden wir nächstes Jahr etwas anders machen. Wir haben versucht, aus den Pflanzen im Garten Stecklinge zu schneiden und drinnen für nächstes Jahr zu ziehen. Leider haben wir mit den Pflanzen auch Schädlinge (Blattläuse?) eingeschleppt. Die kräftigen Gartenpflanzen hat's nicht gestört, die Stecklinge sind leider daran eingegangen. Scheinbar würde ein vorgängiges Bad in Seifenwasser etwas nützen. Wir werden es nächstes Jahr ausprobieren. So haben wir auch dieses Jahr wieder die Methode mit dem Ziehen aus Süsskartoffelknollen gewählt, sind aber ein bisschen später dran als letztes Jahr.
Am Wochenende hatten mein Mann und ich ein wenig Zeit für uns (die beiden Buben wurden gehütet) und waren seit langer Zeit wieder einmal im Kino. Den Film "Seeds" (unser Saatgut) hat uns gut gefallen und motiviert für das neue Gärtnerjahr 2019.
Jetzt im Januar gibt es jedoch noch nichts zu tun, abgesehen von den Süsskartoffeln. Bald gehts aber schon los mit Auberginen und Physalis! 

14.01.2019

Ein Bild erzählt: Nr. 17


Das regnerische Wochenende war sehr gemütlich. Wir hatten Besuch von meiner Cousine, verarbeiteten Bohnen zu Dörrbohnen, Peperoni zu Peperonata und verbrachten viel Zeit mit Lego (die männlichen Familienmitglieder) und stricken (ich). Der grosse Bub hat sich einen Pullover von mir gewünscht, was mich sehr freut.
Diese Woche steht hoffentlich noch eine Nebenkostenabrechnung an. Es ist unser erster kompletter Winter, deshalb waren wir ziemlich unsicher, wie hoch die Gasrechnung für die Heizung ausfallen wird. Wie es scheint, wird es nun ein Drittel weniger sein, als wir ursprünglich gerechnet hatten. Und dies noch ohne bereits isolierten Innenfenster... so wie es aussieht, wird es also für uns alle drei Parteien Geld zurückgeben, was mich sehr freut.
Von Foodsharing hatten wir wieder viele Bohnen, Peperoni, Reis und Curries zu verschenken. Es geht immer schwieriger weg. Ich glaube, langsam ist das Quartier (wie auch wir) damit gesättigt. Es sind auch Unmengen, die jedes Mal anfallen.

31.12.2018

Alles Gute für das neue Jahr 2019!

Lange habe ich nichts mehr von mir hören gelassen, es ist ruhig geworden hier auf dem Blog. Zum einen ist das neue Datenschutzgesetz (wenn auch nur in Deutschland in Kraft) etwas, das mich ein bisschen zurückhalten lässt. Zum anderen weiss ich nicht, wieviel Privates ich hier überhaupt preisgeben möchte. Es sind auch viele Blogs verschwunden, leider. Ich selber bin auch unentschlossen, ob ich im neuen Jahr überhaupt weiterbloggen möchte. Wir werden sehen.

Das Jahr 2018 war für uns erstmals ein eher ruhiges Jahr, eine Art Ankommen. Die Jahre zuvor hatten grosse Änderungen im Jahrestakt für uns bereit - Studiumabschluss, erster Job, neuer Job, Umzug, zweites Kind, Doktortitel, Mieterwechsel... Dieses Jahr war diesbezüglich herrlich unaufgeregt. Gleicher Job, gleicher Wohnort, gleiche Anzahl Kinder. Richtig wohltuend. Es kamen neue Dinge hinzu, aber eher am Rand. Unser Engagement bei Foodsharing beispielsweise (mit vielen neuen, inspirierenden Bekanntschaften). Chefwechsel bei meinem Mann (mit erneuten Unsicherheiten).

2019 wird bereits durch meinen geplanten Stellenwechsel wieder aufregender. Je nachdem wird dies auch bei meinem Mann ein Thema werden. Wir werden sehen.

Euch allen wünsche ich nun alles Gute für das neue Jahr!

23.11.2018

Gartenrundgang Mitte November

Momentan ist es so richtig ruhig im Garten und ich geniesse es sehr, diese Ruhe mit Stricken zu verbringen. Fast habe ich es vergessen, die Fotos vom Garten zu knipsen. Es ist selbst für mich sehr schön zurückzublicken und zu sehen, wie sich der Garten im Laufe des Jahres verändert. Schon nur der Vergleich mit letztem Jahr (unserem ersten Gartenjahr) ist sehr spannend.

Wir sind weiterhin am ernten. Im Keller hat's noch viele Tomaten die langsam nachreifen. Die letzten eingelagerten Kartoffeln und Süsskartoffeln haben wir in der ersten Monatshälfte bereits gegessen. Die letzten Peperoni (ein ganzes Löcherbecken voll!) sind kleingeschnitten im Tiefkühler. Sogar Brokkoli und Kohlrabi gabs noch zu ernten in der ersten Monatshälfte.

Im Garten selbst hat es noch etwas Lauch, Endivien, Nüssler, Flower Sprouts (wo wir wie letztes Jahr auch die dicken Blätter verarbeiten), Rosenkohl und Grünkohl zum ernten. Nicht zu vergessen Krautstiel in Mengen (der uns auch als Spinatersatz dient; dieser ist überhaupt nicht gewachsen dieses Jahr...). die Randen bleiben auch noch in der Erde bis wir uns an die Ernte wagen (sie sehen noch ziemlich klein aus...).

Ansonsten versinkt der Garten im Laub. Wir übernehmen ja den ganzen Grünabfall von unserer Nachbarin. Und so kommt es zur leicht absurden Situation, dass sie mühsam all die Blätter zusammen recht und wir diese dann bei uns auf den Beeten verteilen. Blätter rechen ist eine Aktivität, die ich nicht ganz verstehe. Blätter sind doch ideales Mulchmaterial für den Boden und könnten einfach liegen gelassen werden... Aber was solls, wir sind sehr dankbar darum und so müssen wir nicht mehr mühsam Laub im Wald holen wie letztes Jahr :-)

Grünkohl, Kohlrabi und Randen

 Krautstiel und Schnittmangold, plus wenige Randen

 Brokkoli

 Tipis mit darunter versteckten Knoblauchzehen (der Laubhaufen ist tatsächlich sehr hoch, das ist keine Täuschung)

Phacelia und bereits gesteckte Zwiebeln

 Sehr wenig Nüssler und Radicchio

Endivien mit einem letzten Kohlrabi

22.11.2018

Ein Bild erzählt: Nr. 16


Ich bin wieder am Stricken. Und es tut einfach so gut. In meinem Freundes- und Verwandtenkreis kommen im Winter und Frühling grad ganz viele Babies zur Welt. Ein guter Anlass für kleine Babysachen, die auch recht schnell von der Nadel hüpfen. Jetzt gerade bin ich an einer Neugeborenen- Zwergenmütze. Die Wolle reicht nicht ganz aus, so dass ich meine eigene Mütze (vor ein paar Jahren gestrickt) wieder auftrenne für das Garn. Das kommt mir grad recht, die Mütze war ein bisschen unförmig, passte nicht ganz über die Ohren und der Wind blies auch durch das eher lockere Maschenwerk hindurch. Nun habe ich sogar ein paar Löcher entdeckt (Motten? Oder eine Schere in Kinderhand?), so dass der Fall klar war. Gestrickt wird heute sogar auf Wunsch des grossen Sohnes direkt neben ihm im Bett. Wir haben hier ein Windpocken- Krankenlager. Kaum war der kleine Bub ziemlich gesund, fing es beim grossen Bub an.
Ich merke auch gerade, dass ich den Winter gern bekomme. Es ist sehr heimelig drin, und es ist sehr schön, eine warme Wohnung zu haben. Mit ein bisschen Schaudern denke ich an die vergangene Zeit zurück in der ehemaligen Wohnung (gar nicht so lange her - vorletzter Winter haben wir noch dort verbracht) - wo wir in Skijacken in der Küche kochten (Küche ohne Heizung... teilweise so kalt wie ein Kühlschrank). Jetzt haben wir es aber warm und mit nicht klammen Finger strickt es sich gut.
(Die Anleitung für die Zwergenmütze habe ich via Raverly hier gefunden, natürlich unbezahlte und unbeauftragte Werbung). 

12.11.2018

12 von 12 am Montag im November

Es ist wieder der 12. vom Monat und deshalb eine gute Gelegenheit, meinen Alltag zu dokumentieren. Der Blog "Draussen nur Kännchen" sammelt diese Beiträge. 

Es ist mein letzter von 7 Nachtdiensten und ich kann auch etwas schlafen. Bis um 00:30 Uhr werde ich stündlich angerufen, danach ist Ruhe bis um 5:30 Uhr. Hauptthema ist gerade Gastroenteritis und ich muss einige Patienten isolieren. Mich hat es zum Glück nicht erwischt. Die Zeit ab halb 6 verbringe ich auch mit ein bisschen Stricken. Danach kann das Schrankbett wieder zugeklappt werden.

Um 8 Uhr ist meine 12- Stundenschicht vorbei und ich düse mit dem E-bike nach Hause und nehme den kleinen Bub in Empfang. Wegen Windpocken darf er heute nicht in die Kita, und so hat unsere Nachbarin die Zeit überbrückt, bis ich zu Hause ankam.

Der kleine Bub ist erstaunlich fit für seinen Ausschlag und er hat auch das Kratzen noch nicht entdeckt. Nach dem Stillen spielt er eine Runde.

 Meine Nachbarin und ich machen uns daran, den Gemeinschafts- Tiefkühler im Keller abzutauen.

Um 11 Uhr schläft der kleine Bub ein. Die Zeit nutze ich für Stricken. Schlafen tagsüber möchte ich heute nicht, sondern stattdessen früh in's Bett, damit ich nicht in den Jetlag komme.

Nach 12 Uhr wird der kleine Bub wieder wach. Ich kümmere mich um die Quittenstäbli in Arbeit. Die Quittenstäbli sind heute Mittag auch das einzige, das der kleine Bub essen möchte. Nach dem Aufwachen ist er ganz schön quängelig, was sich danach aber legt. Für mich gibt es Reste von gestern: Milchreis mit Pflaumenmus.

 Der Drucker wird immer wieder gerne bespielt. 

Nach dem Essen geht es in den Garten an die Sonne. Der extra für die Kinder hergerichtete Laubhaufen wird inspiziert.

 
Danach werden Erdbeeren genascht (Mitte November!).

Danach rüste ich Süsskartoffeln (noch aus dem Garten) und bald trudeln bereits meine Tante mit dem grossen Bub ein. Er durfte heute Mittag bei ihr essen, am Nachmittag hatte er Kindergarten. Kurze Zeit später kommt auch der Mann nach Hause und holt gleich Flower Sprout Blätter im Garten.

Zum Abendessen gibt es Flower Sprout Chips mit Süsskartoffel- Pommes. Sehr fein!

Mit dem Stricken bin ich heute auch ein gutes Stück weiter gekommen. Der Windpocken- Ausschlag vom kleinen Bub ist zum Glück langsam am Abklingen. Nun werden wir die Kinder bettfertig machen. Dem grossen Bub lese ich noch ein Kapitel vor im Buch "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" (unbezahlte, unbeauftragte Werbung) und dann darf auch ich endlich schlafen. 

04.11.2018

Gartenplan für 2019

Das Gartenjahr neigt sich langsam zum Ende zu und wir machen uns bereits einige Gedanken, was wir nächstes Jahr anbauen möchten. Von Krautstiel und Tomaten hatten wir dieses Jahr zu viel, da werden wir uns nächstes Jahr ein bisschen beschränken.

Neu aufgekommen ist die Idee vom Frühlings- Blumenkohl, den man im Juli setzt und dann im April/Mai ernten kann. Also ideal, um die erntearmen Monate zu überbrücken. Davon werden wir allerdings keine Samen kaufen, sondern direkt Setzlinge, falls wir welche finden. Die 4- Jahresrotation mit Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer habe ich versucht zu berücksichtigen, jedoch nicht komplett eingehalten. Auch berücksichtigt ist, ob die Pflanzen zueinander gute Nachbarn sind. Zusätzlich gibt es je nach Pflanze eine Bepflanzung in der Vor- und Nachsaison. Es ist alles ein ausprobieren... Den Garten angelegt haben wir erst 2017 und auch dieses Jahr sind neue Beete dazugekommen. Weiter expantieren ist 2019 nicht vorgesehen.

Wo?
Was?
2018
2017
Tomatenbeet
Portulak
Tomaten (20 Stk)
Tomaten, Portulak, Nüssler, Salat di Trieste
Tomaten
Mauer
Tomaten  (ca. 6 Stk)
1 Tomate
          -
Beet A
Zwiebeln/ Rüebli (und Ringelblume), danach Randen (+ evl. Spinat)
Auberginen (ca. 8 Stk)
Zucchetti (ca 4 Stk)
Kartoffeln
Süsskartoffeln
           -
Beet B
Mais, daneben Buschbohnen
Vorne Kürbis (ca. 3-5 Stk) und Süsskartoffen (ca. 5 Stk)
Weizen
          -
Beet c
Zur Strasse:Schwarzwurzeln (2-3 Reihen)
Zum Weg: Lauch/ Frühlingszwiebeln/ Lauchzwiebeln (2-3 Reihen)
Radieschen, Frühlingszwiebel
Mitte: Federkohl, Kohlrabi, Lauch
Gurken
Blumen
Beet D
Vorne Süsskartoffeln (3-5 Stk)
Hinten Kartoffeln
Evl. gegen Weg am Anfang Erbsen und Kefen
Vorne Asia Salat und Zucchetti,
hinten Brokkoli, Romanesco
Vorne Buschbohnen
Hinten Salate, Randen dann Kohlrabi
Kompost
Kürbis (ca. 3 Stk)
Zucchetti
Zucchetti
Kuppel
Kefen (danach evl. Blumenkohl) und Blumen, hinten Yukon
Stangenbohnen, Blumen
          -
Tipis
Knoblauch, Federkohl, Flower Sprouts, Rosenkohl. Mitte: Yukon.
Erbsen und Kefen, dann Gurken
Buschbohnen
Beet E
Mangold, Schnittmangold
Peperoni, Schotenrettich (vorne)
          -
Beet F
Zum Haus: Kefen (1 Reihe), danach Stangenbohnen
Mitte: Radieschen, Schotenrettich, danach Radicchio und Endivien
Zum Weg.:  Kefen (1 Reihe), danach Randen
Zum Haus: Schnittsalat, Mangold
Mitte: Randen, Mangold
Zu R: Mangold
Zum Haus: Rüebi, Lauch
Mitte: Kohlrabi
Zum Weg: Federkohl, Flower Sprouts
Beet G
Zum Haus: Kohlrabi (2 Reihen oder weniger plus Zwiebeln), danach Buschbohnen (plus evl. 2-3 Kohlköpfe vom Bauer)
Mitte: Erbsen (2 Reihen), danach Gurken (und übrigzähliger Federkohl), danach Nüssler
Zum Weg: Spinat (1 Reihen), Salate (1 Reihe), danach Cima di Rapa
Zum Haus:  Kefen, danach Flower Sprouts, Rosenkohl
Mitte und zum Weg: Rüebli und Zwiebeln, danach ein paar Randen und Endivien
Zum Haus: Rucola, Radieschen
Mitte: Fenchel, Lauch, Spinat, Radieschen
Zum Weg: Mangold, Zucchetti, Kefen
Zinnwanne
Süsskartoffeln (3 Stk)
Auberginen, Salat
           -
 

Zusätzlich habe ich mir einen Plan gemacht, welche Arbeiten ich in welchem Monat verrichten möchte. Vielleicht hilft dieser auch euch weiter. Wieweit ich neben Job und Familie den Gartenplan einhalten werde, werden wir sehen. Dieses Jahr klappte es mit der Selbstversorgung erstaunlich gut (seit Mitte Juni sind wir fast komplett seltstversorgt mit Gemüse). 


Monat
Aussaatschale drinnen
Aussaat Freiland
Februar
Auberginen

März
(Ausaat: Anfang, Freiland: Mitte März)
Lauch, Frühlingszwiebeln, Lauchzwiebeln, Kopfsalat, Kohlrabi, Cima di Rapa, Tomaten
Radieschen, Erbsen, Kefen, Schwarzwurzeln
April
(Freiland: Mitte April)
Krautstiel, Mais, Gurken, Kürbis, Zucchetti, Federkohl, Flower Sprouts, Rosenkohl
Aussaat: Radieschen, Rucola, Spinat, Rüebli, Schotenrettich, evl. Zwiebeln spät
Setzen:  Kopfsalate, Kohlrabi, Cima di Rapa, Kartoffeln, Lauch, Frühlingszwiebeln, Lauchzwiebeln
Mai
(Freiland: Mitte Mai)
Schnittmangold
Aussaat: Bohnen
Setzen: Mais, Kürbis, Gurken, Zucchetti, Krautstiel, Tomaten, Süsskartoffeln
Juni
Randen (evl. Kohlrabi), Radicchio (Ende Juni)
Bohnen nachstecken
Juli

Setzen: Federkohl, Flower Sprouts, Rosenkohl, Randen, Kohlrabi (evl.), Setzlinge von Frühlings- Blumenkohl (gekaufte)
August

Aussaat (falls kalt): Nüssler, Spinat
September
Endivien

Oktober
Süsskartoffel- Stecklinge in Wasser einstellen, Kartoffeln in dunklem Keller lagern
Nüssler, Knoblauch, Zwiebeln, evl. Portulak
November


Dezember


Januar